Antibiotikabegleitung als Komplementärmedizin

Antibiotika sind manchmal unerlässlich, schädigen aber nach der chinesischen Lehre den Milzfunktionskreis, schwächen das Qi (Lebensenergie) und fördern die Feuchtigkeitsbildung nach Lehre der TCM im Körper.

Dadurch entstehen Beschwerden wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Trägheit, Konzentrationsschwäche und Durchfall. Bei Kindern führt die Feuchtigkeitsbildung nach Beobachtungen zu Ansammlung von Schleim und stellt so eine Ursache für immer wiederkehrende Infekte mit chronischem Husten oder Mittelohrentzündungen dar.

Bei Erwachsenen und Kindern kann es vorkommen, dass der pathogene (krankmachende) Faktor eingeschlossen wurde und man das Gefühl hat, dass sich die Person nicht richtig von der Erkrankung erholt hat und sich nicht „fit“ fühlt.
Um den Teufelskreis zu durchbrechen, sollte eine begleitende Therapie mit Akupunktur, Kräutern und einer vorübergehenden Ernährungsumstellung durchgeführt werden.

Komplementäre Therapie

Eine Begleitbehandlung sollte immer direkt zu Beginn mit der Antibiotikatherapie parallel durchgeführt werden um Beschwerden zu lindern und schädliche Folgen zu vermeiden. Dabei soll der pathogene (krankmachende) Faktor und die Feuchtigkeit ausgeleitet und mit speziellen Nahrungsmitteln die Giftstoffe gebunden werden. Gleichzeitig soll auch der Organismus gestärkt werden.

Nach Beendigung der Antibiotikatherapie wird der Aufbau der Darmflora mit physiologischen Darmbakterien angestrebt und so das Immunsystem gestärkt um eine erneute Erkrankung vorzubeugen.

Das macht auch die Schulmedizin manchmal so, aber nicht in der ganzheitlichen Konsequenz der Naturheilkunde.

Eine nach chinesischer Ernährungslehre feuchtigkeitsbildende, kalte Ernährung sollte auch nach Beendigung der Antibiotikatherapie über einen längeren Zeitraum vermieden werden.

Falls eine starke Antibiotikabelastung durch mehrfach wiederholte Gaben zurückliegt, kann aus naturheilkundlicher Sicht eine Ausleitungstherapie mit homöopathischen Mitteln evtl. in Kombination mit einer Eigenblutbehandlung erfolgen.

Auch dies sind keine Studienergebnisse der evidenzbasierten Medizin, sondern naturheilkundliche Überlegungen und Erkenntnisse in der Synthese aus westlicher und fernöstlicher Erfahrungsheilkunde.